Jetlag sagt: Wir sind um 02:00 wach.
Mal raus auf den Balkon, Strip bei Nacht knipsen vom Balkon aus.



Wir spielen am Handy rum und dösen zwischendurch etwas.
Um 4 Uhr muss ich meine Medikamente nehmen – die darf ich ja bekanntermassen nur um eine Stunde pro Tag schieben.
Die Kids sind langsam wach.
Tja, dann Aufbruch!







Wir fahren irgendwann nach Searchlight links ab auf eine Dirtroad. Waschbrett die ersten Meilen.

Zum Glück hat das Auto 4WD und HC.

Wir sind hier komplett alleine. Wir sehen kein anderes Auto, weder hinter uns, noch entgegenkommend.



Wir sind auf dem Christmas Tree Pass. Hier ist aber gar kein Baum, geschweige denn ein Christmas Tree. Wir sind ein bisschen enttäuscht, aber die Gegend gefällt trotzdem.
Doch schau an – auf dem Weg nach unten auf der rechten Seite…

Wir haben ihn gefunden, wir haben ihn gefunden. *tanz*



Die Gegend auf dem Weg runter zum Colorado-River gefällt uns richtig gut.

Kurz vor Erreichen der asphaltierten Strasse kommt uns der erste PKW entgegen, gelbe Mietwagen-Fahne hängt noch am Rückspiegel. Der hat weder 4×4 noch HC. Das wird lustig, denn auf der Strecke gibt’s schon die eine oder andere Stufe zu überwinden und auch Schlaglöcher, die nicht ohne sind…
Next Stop: Laughlin. Vegas auf Temu bestellt.



Insgesamt eher hässliche Gebäude und abgesehen von dem leider geschlossenen Raddampfer Casino recht „kreativ unauffällige“ Resorts.
Wir fahren nach Süden und dann über den Fluss beim Avi Casino.

Schon oft gelesen, nie da gewesen: Oatman. Schon auf der Strasse dahin werden Autos von wilden Eseln belagert.




Wir stellen den Wagen am Strassenrand ab und gehen Shops gucken.

Anna kauft Eselfutter. Wer sonst?

Die gekauften Eselfutter-Würfel sind teils zu gross oder hart für die Esel. No problem – auf den Boden damit, mit dem Huf zertreten. Dann futtern.



Wir fahren weiter mit dem nächsten Ziel Hackberry. Letzte Esel an der Strasse kriegen das restliche Futter.





Per Interstate 40 geht’s weiter bis zur bis 93. Irgendwelche Vollhonks stehen auf der Interstate rum. Vollbremsung mit 70 Meilen. Fast Crash. Alles gut gegangen, aber Blutdruck-Medikamente mit Depotwirkung haben soeben ihr Depot aufgelöst.
Auf der 93 fahren wir zuerst kurz nach Süden und nehmen dann die Hackbrerry Rd nach Norden. Keiner hat mir gesagt, dass die unbefestigt ist… so what.

Diese Strasse ist so off – da fahren offensichtlich nur Einheimische. Gegen Ende der Strecke begegnen wir entgegenkommenden Pickups, deren Fahrer allesamt freundlich winken.
Wir sind schliesslich in Hackberry. Treffendste Beschreibung: Müllhalde und Kitsch.
Aber man muss halt mal hier gewesen sein…









Hunger. Wir finden ein Steakhouse in Kingman. Das hat für ein Steakhouse erstaunlich wenig Steaks auf Karte. Die Bedienung ist jung, alleine und überfordert.
Kurz zum BLM Field Office. Dort gibts Schlangen in Terrarien. Nicht alle sind begeistert.
Die Strasse von Kingman bis zum Hoover Dam zieht sich und ist todlangweilig. Auf der Brücke herrscht Völkerwanderung. Sparen wir uns.
Kurz Walmarten: Chips, Sweets, Kühltasche, T-Shirts für Jonas, Starbucks Drinks.

Hotel. Gemeinsames Knabbern, 18:15 Bett.